Fischerei

Freitag, 21. Mai 2010
Europäisches Kormoranmanagement ist unerlässlich

HAPPACH-KASAN trifft die Präsidenten der Fischereiverbände Mecklenburg-Vorpommern und Betroffene in Begleitung der landwirtschaftspolitischen Sprecherin der FDP-Fraktion Mecklenburg Vorpommern Frau Sigrun Reese MdL zur Diskussion über Möglichkeiten des Kormoran-Managements.

Die bundesweite, starke Bestandszunahme bei den Kormoranen verursacht hohe Schäden bei der Binnen- und Küstenfischerei und der Teichwirtschaft. Zudem stellen die hungrigen Vögel eine Bedrohung für die Fischfauna dar und gefährden die Bemühungen von Anglern und Naturschützern bei der Rettung gefährdeter Fischarten wie zum Beispiel der Äsche. Die beiden Politikerinnen wie auch Ulrich Paetsch, Präsident des Binnenfischereiverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Norbert Kahlfuß, der Präsident des Landesfischereiverbandes Mecklenburg-Vorpommern und Vorsitzender des Kutter- und Küstenfischerverbandes waren überzeugt, dass auf europäischer Ebene ein Kormoranmanagement organisiert werden sollte. So wie in Wäldern ein Wildmanagement erforderlich ist, in Vogelschutzgebieten mit Bodenbrütern teilweise der Fuchs bejagt wird, so ist auch ein Kormoranmanagement erforderlich. Die früheren Schutzmaßnahmen waren so erfolgreich, dass der Kormoran sich große neue Brutgebiete erschlossen hat. Bereits in der letzten Wahlperiode hatte die FDP-Bundestagsfraktion einen dementsprechenden Antrag eingereicht. Die Fraktion ist auch in der Koalition die treibende Kraft für einen aktiven Fischartenschutz. Frau Dr. Happach-Kasan verwies hierbei auf die entsprechenden Vereinbarungen im Koalitionsvertrag. Eine erste Koalitionsrunde hat auf der Grundlage des FDP-Antrags bereits stattgefunden.

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