Landwirtschaft

Montag, 17. Mai 2010
Happach-Kasan: FDP für unternehmerische Landwirtschaft – alte Instrumente der GAP haben versagt

Zur heutigen Anhörung des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Deutschen Bundestags zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) erklärt die agrarpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel HAPPACH-KASAN:

Bei der jetzigen Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) stehen für die FDP die Hinwendung zu einer gestalterischen Agrarpolitik und die Abkehr von den alten Instrumenten im Vordergrund. Milchquote, gekoppelte Prämien, Marktintervention und Exportsubventionen, die die Märkte in Entwicklungsländern zerstören, haben sich nicht bewährt. Zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit und der hohen Umwelt- und Tierschutzstandards wollen wir die Förderung im Zwei-Säulen-Modell erhalten. Dabei ist jedoch absehbar, dass es langfristig zu einer Absenkung der Direktzahlungen kommen wird. Landwirte sollten sich schon jetzt darauf einstellen.

Wir verfolgen das Leitbild einer unternehmerisch geprägten, multifunktionalen Landwirtschaft. Sie ist bei der Einkommenssicherung entscheidend von einer qualitativ hochwertigen Verarbeitung und effizienter Vermarktung ihrer Produkte abhängig. Die strukturellen Defizite in der gesamten Kette der Nahrungsmittelproduktion müssen abgebaut werden. Dazu gehören die fehlende Kooperation von Unternehmen, ein geringes Innovationstempo, die Unterschätzung der Bedeutung von Dienstleistungen. Die FDP sieht sich in ihren Positionen zur GAP von den wissenschaftlichen Experten der Anhörung bestätigt.

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