Landwirtschaft

Freitag, 14. Mai 2010
Happach-Kasan zu Besuch in Litauen

Am vergangenen Donnerstag war Dr. Christel Happach-Kasan zu Besuch im litauischen Klaipä—da. In der Hafenstadt mit ihrer wechselhaften Geschichte wurde die Litauisch-Deutsche Woche auf Foren, Konferenzen und in Ausstellungen gefeiert. Prominente Gäste waren unter anderem der Außenminister der Republik Litauen, Audronius Ažubalis, und Hans Peter Annen, deutscher Botschafter in Litauen.
Wissenschaftler, Politiker, die Wirtschaft und viele Bürger waren zusammen gekommen, um die ökonomische und kulturelle Zusammenarbeit der Bevölkerung an der Ostsee zu diskutieren. Als Vorsitzende der Deutsch-Baltischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag und Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, sprach Christel Happach-Kasan sprach über die Zukunft von Photovoltaik und über Energiegewinnung aus Biomasse. „Mit dem Energieeinspeisungsgesetz sind wir in Deutschland früh einen eigenen Weg gegangen und heute Vorbild für ähnliche Gesetze in der ganzen Welt. Das Interesse auch für die jüngsten Entwicklungen, wie das Absenken der Einspeisevergütungen für Strom aus Solaranlagen, ist groß”, sagte sie am Rande Ihres Vortrags.
Sie wies eindringlich darauf hin, dass es Aufgabe der Politik sei, bei der Festsetzung der Einspeisevergütungen die Balance zu wahren und die Interessen der Anlagenproduzenten und Anlagenbetreiber auf Vertrauensschutz und die Interessen der Stromkunden auf günstige Strompreise angemessen zu berücksichtigen. Es wäre ein ordnungspolitischer Fehler, mit politisch festgesetzten Einspeisevergütungen für die Stromproduktion durch Photovoltaik oder Biomasse auf landwirtschaftlichen Flächen die Erträge aus ackerbaulicher Nutzung deutlich zu überbieten.
Aber nicht nur die harte Politik, sondern auch das schöne Klaipä—da war von Interesse. Früher war die Ostseestadt ostpreußisch und hieß Memel. Heute ist Klaipä—da mit gut 180.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Litauens und das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum von Westlitauen. Jährlich laufen hier mehr als 7000 Schiffe aus 45 Ländern ein und es werden rund 20 Millionen Tonnen Fracht geladen.

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