Grüne Gentechnik

Mittwoch, 5. Mai 2010
Happach-Kasan: Klage gegen Amflora ist aus wissenschaftlicher Sicht unbegründet

Zur Klage von Umweltverbänden vor dem europäischen Gerichtshof gegen die Zulassung der Stärkekartoffel Amflora sagt die Sprecherin für Ernährung und Landwirtschaft der FDP-Bundestagsfraktion Christel Happach-Kasan: Es ist das gute Recht der Umweltverbände zu klagen, wenn sie Mängel im Zulassungsverfahren sehen. Allerdings stellen sich die Verbände damit grundlos gegen eine energie- und wassersparende Produktion von Stärke. Das schadet dem innovativen Agrarland Deutschland. Wo der Grund für eine solche Klage liegen soll, ist nicht ersichtlich. Die Testergebnisse der Zentralen Kommission für die Biologische Sicherheit (ZKBS) und der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) sind eindeutig: Beide haben die Stärkekartoffel Amflora als sicher bewertet. Diese Ergebnisse kennen auch die Richter in Luxemburg. Das in der Kartoffel enthaltene Antibiotika-Resistenzgen nptII vermittelt eine Resistenz gegen die beiden Antibiotika Kanamycin und Neomycin. Beide haben wegen ihrer toxischen Wirkung für Mensch und Tier nur eine sehr geringe Bedeutung als Antibiotikum. Ein Risiko für die Humanmedizin, also für Menschen, besteht nicht. Auch trägt der Anbau von Pflanzen mit dem Antibiotika-Resistenzgen nptII nicht zur Verbreitung der Resistenz bei Bakterien bei, da das Gen in der Natur bereits vorhanden ist.

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Freitag, 4. Januar 2013
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