Fischerei

Mittwoch, 15. Dezember 2004
Nord- und Ostsee geht es deutlich besser, als Ministerin Künast behauptet

Zum Ergebnis der Befragung der Bundesregierung im Ausschuss für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, erklärt die Fischerei-Expertin Dr. Christel HAPPACH-KASAN:



Die von Ministerin Künast am Wochenende produzierten Katastrophenmeldungen über die ökologische Situation in Nord- und Ostsee haben keinerlei aktuellen wissenschaftlichen Hintergrund. Dies ist das Ergebnis der Befragung der Bundesregierung im zuständigen Ausschuss für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft. Es gibt keine aktuellen wissenschaftlichen Ergebnisse, die die von Ministerin Künast getroffenen Aussagen zum angeblichen 'ökologischen Tod' stützen. Im Gegenteil ziegen alle Untersuchungen, dass die Maßnahmen der Gewässerreinhaltung wirken und die Schadstoffbelastungen zurückgehen. Die Ministerin betreibt Panikmache zu Lasten der heimischen Fischerei. Ihre Schuldzuweisungen in Richtung Fisch- und Landwirtschaft sowie chemischer Industrie ist so pauschal falsch. Offensichtlich zählt sie diese Wirtschaftsbereiche nicht zu ihrer Klientel. Es gibt übrigens in Deutschland keinen einzigen größeren chemischen Betrieb, der an einem in die Ostsee mündenden Fluss liegt und für erhebliche Schadstofffrachten verantwortlich ist. Entweder mangelt es der Ministerin an Kenntnissen deutscher Geografie oder sie trifft bewußte Falschaussagen. Die Ministerin verhält sich unseriös und missbraucht ihr Amt. Sie untergräbt damit das Vertrauen der Menschen in staatliches Handeln. Mit ihren unbegründeten Panikmeldungen signalisiert sie den Fischereibetrieben, dass ihre Interessen von der Bundesregierung in Brüssel nicht vertreten werden.

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