Grüne Gentechnik

Donnerstag, 4. März 2010
Amflora-Zulassung ist Aufbruchsignal für eine innovative Agrarpolitik der christlich-liberalen Koalition

Zur Zulassung der gentechnisch veränderten Stärkekartoffel Amflora erklärt die agrar- und ernährungspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel Happach-Kasan:

Die Zulassung der gentechnisch veränderten Stärkekartoffel Amflora durch die EU-Kommission ist ein Signal für eine innovative Agrarpolitik der christlich-liberalen Koalition in Europa und Deutschland. Zu diesem biotechnologischen Aufbruch hat die christlich-liberale Bundesregierung einen entscheidenden Beitrag geleitstet. Dieser Kurs muss jetzt entschlossen fortgesetzt werden, um die agrar-, wirtschafts- und forschungspolitischen Rahmenbedingungen in Deutschland im Interesse von Verbrauchern, Landwirten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen weiter zu verbessern. Dazu müssen folgende Schritte folgen:

1. Die Weichen für den Anbau von Amflora in Deutschland müssen auf allen Ebenen unverzüglich auf „Grün“ gestellt werden. Die bei der Stärkegewinnung anfallenden Nebenerzeugnisse sollten als Futtermittel genutzt werden können.

2. Die im christlich-liberalen Koalitionsvertrag vereinbarte Positiv-Kennzeichnung (Prozesskennzeichnung) muss zur Beendigung der Verbrauchertäuschung insbesondere durch bisherige sogenannte „ohne Gentechnik-Kennzeichnung“ auf den Weg gebracht werden.

3. Die sogenannte Nulltoleranz verursacht Rechtsunsicherheit, immense Kosten für die agrarische Veredlungswirtschaft und Ernährungsindustrie in Deutschland und verunsichert die Verbraucher. Um diese überflüssigen Kosten für Schweine-, Geflügel- und Milchviehhalter zu beseitigen, hat die FDP-Bundestagsfraktion die Bundesregierung gebeten, die notwendigen gesetzlichen Initiativen einzuleiten.

4. Die gentechnisch veränderte Maissorte MON 810 muss spätestens im kommenden Jahr wieder zugelassen werden. Denn ein Verbot lässt sich wissenschaftlich nicht begründen.

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