Grüne Gentechnik

Montag, 26. Oktober 2009
Bayrischer Landwirt (Kitzingen) auf youtube: "Maiszünslerbefall nicht zu bändigen"

veränderten Maissorte MON810 gestritten. Derzeit ruht auf Anweisung der Landwirtschaftsministerin die Anbaugenehmigung. Die FDP hat wiederholt die Wiederzulassung des Anbaus gefordert. Die ZKBS hatte im Juli festgestellt, dass es keine wissenschaftlichen Gründe gibt, die ein Anbauverbot rechtfertigen würden. Der Anbau von MON810 dient der Bekämpfung des nur im Mais vorkommenden Schadinsekts Maiszünsler. In 2006 hatte der Maiszünsler Schäden in Höhe von 11 Millionen Euro verursacht. Schätzungen gehen davon aus, dass der Schaden in diesem Jahr noch größer sein wird. Der Maiszünsler breitet sich in deutschland immer weiter nach Norden aus. aus Bayern (Kitzingen) zu sehen. Er erklärt, dass er in diesem Jahr 50-60% Ertragseinbußen beim Mais aufgrund des Maiszünslers hinnehmen müsse, so viel wie in keinem anderen Jahr zuvor. Darüber hinaus bilden sich an den Fraßgängen des Schädlings Pilzgifte, die gefährlich für Mensch und Tier sind. Die Bilder der abgeknickten, schimmeligen Maisstängel sind ein beeindruckender Beleg dafür, dass eine Bekämpfung des Maiszünslers notwendig ist. Der Anbau von MON810 ist nach einer bayrischen Langzeitstudie  eine ökologisch sinnvolle Alternative zum Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel. Nach Aussage des Landwirts ist die chemische Bekämpfung nicht nur sehr teuer, sondern auch vielfach unwirksam. Hier geht es zum Video: http://www.youtube.com/watch?v=cPTU0nZmw_Q

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