Schleswig-Holstein

Freitag, 25. September 2009
Christel Happach-Kasan besucht mittelständische Betriebe in Lauenburg

Gemeinsam mit Wilhelm Bischoff, FDP-Ratsherr in der Lauenburger Stadtverordnetenversammlung, besuchte die FDP-Bundestagsabgeordnete Christel Happach-Kasan zwei mittelständische Betriebe in Lauenburg. In Deutschland werden von mittelständischen Unternehmen etwa 70% der Arbeitsplätze und 80% der Ausbildungsplätze bereitgestellt. Gerade in einer Wirtschaftskrise muss den Interessen mittelständischer Betriebe besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden, denn sie sind das Rückgrat der Wirtschaft. Bei Dan Tobacco führte der Geschäftsführer, Dr. Heiko Behrens, die beiden Abgeordneten durch das Unternehmen. Er zeigte die Produktion von hochwertigem Pfeifentabak, der von Lauenburg aus in alle Welt versandt wird. Teilweise sind noch historische Pressen im Einsatz, auf die jedes Industriemuseum stolz wäre. Die Räume sind erfüllt von angenehmem Duft, der daran erinnert, dass Tabak ein Genussmittel ist. Pfeifenraucher inhalieren anders als Zigarettenraucher den Rauch nicht. Zur Produktion von Pfeifen werden Wurzelstöcke von tropischen Heidepflanzen verwendet, die sich durch eine interessante Maserung auszeichnen. Das Unternehmen beschäftigt 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darunter sechs Auszubildende. Herr Behrens hat gute Erfahrungen mit Hauptschülern gemacht. Die Nichtraucherpolitik der Bundesregierung hat das Unternehmen belastet, aber letztlich hat sich die hohe Qualität der Produkte behauptet. Anschließend besuchten die beiden Abgeordneten das Dentallabor Regina Szymanski GmbH. Das Labor liegt in einem ehemaligen Kohlenkeller mit Blick auf die Elbe. Eine Felssteinmauer erinnert an die Geschichte des Hauses. 15 Mitarbeiterinnen sind dort beschäftigt, darunter vier Auszubildende. Frau Szymanski zeigte die neuesten Techniken in der Herstellung von Zahnprothesen, das Einsetzen von Implantaten, sowie die Verwendung neuer Materialien. Obwohl die Konkurrenz durch Angebote aus Ländern groß sei, in denen geringere Löhne gezahlt werden, sei die Auftragslage gut. Im abschließenden Gespräch kam auch der Schrägaufzug zur Sprache. Happach-Kasan berichtete von ihren Erfahrungen in Marburg, wo ebenfalls ein Aufzug die Unterstadt mit der historischen Oberstadt verbindet und gerade älteren Menschen Bewegungsfreiheit verschafft.

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