Schleswig-Holstein

Freitag, 11. September 2009
Beantwortung einer Frage auf abgeordnetenwatch.de zum geplanten Quarzsandabbau in Grande

Sehr geehrter Herr Herpers,
vielen Dank für Ihre Fragen zum geplanten Quarzsandabbau in Grande / Amt Trittau.
Die Kieswerk Grande Koops GmbH & Co KG hat beim Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie in Clausthal-Zellerfeld den Antrag auf Errichtung eines Quarzsandtagebaus auf einer Fläche von 80,2 Hektar gestellt.

Die meisten Quarzsande sind Bausande und Kiese die im Straßenbau und Hochbau verwendet werden. Hochreiner Quarzsand ist dagegen ein sehr wertvoller Rohstoff. Sein Abbau erfolgt entsprechend den Regelungen des Bundesberggesetzes. Der Gehalt des Quarzsandes von über 80% auf der Fläche in Grande ermöglicht die Antragstellung nach Bundesbergbaurecht.

Hochreiner Quarzsand ist für die Glasindustrie der wichtigste Grundrohstoff. Darüber hinaus gibt es weitere vielfältige Verwendungszwecke für hochreine Quarzsande, z. B. in Metallgießereien. Die Bundesregierung hat mir auf meine Anfrage hin mitgeteilt, dass es in Deutschland nur etwa 10 Abbaugruben gibt, deren hochreine Quarzsande für die industrielle Verwertung geeignet sind. Der nördlichste Standort liegt in Niedersachsen. Die Quarzschmelze in Geesthacht bezieht beispielsweise ihre Rohstoffe aus Übersee.

Der Preis für industriell verwertbare hochreine Quarzsande liegt aktuell bei etwa 40-50

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