Ernährung

Mittwoch, 16. Februar 2005
Vereinfachungen im deutschen Saatgutrecht dringend erforderlich

BERLIN. Anlässlich der heutigen Anhörung zur Vereinfachung des Saatgutrechts des Ausschusses für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft erklärt die Agrar-Expertin der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel HAPPACH-KASAN:



In der heutigen Anhörung, die der Ausschuss auf Antrag der FDPBundestagsfraktion durchgeführt hat, wurden von den Experten übereinstimmend verschiedene Möglichkeit der Vereinfachung vorgeschlagen: Einrichtung einer Anerkennungsstelle für Saatgut statt der bisher 18 Anerkennungsstellen, einheitliche Verfahren, Abbau von Bürokratie und Abbau von Doppelarbeit. Gemeinsam wurde festgestellt, dass die über den EU-Standards liegenden deutschen Qualitätsnormen einen Wettbewerbsvorteil darstellen.

Gleichzeitig wurden von den Verbänden Schwellenwerte für GVO-Saatgut (Gentechnisch veränderte Organismen) gefordert, die sich nicht an den Nachweisgrenzen orientieren, sondern praktikabel und nachvollziehbar sind. Die Schwellenwerte müssen so gestaltet sein, dass in der Ernte der Schwellenwert von 0,9 Prozent für das Eintreten der Kennzeichnungspflicht eingehalten werden kann - zumindest so lange der Bedarf dafür besteht. Auch für deutsche Landwirte muss der Züchtungsfortschritt von GVO-Pflanzen zur Verfügung stehen, damit ihre Wettbewerbfähigkeit erhalten bleibt.

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