Grüne Gentechnik

Dienstag, 30. Juni 2009
HAPPACH-KASAN: "Ohne Gentechnik"-Kennzeichnung ist und bleibt Verbrauchertäuschung - auch mit einem einheitlichen Label

BERLIN. Anlässlich der Ankündigung von Bundesministerin Ilse Aigner, ein einheitliches Label für die „Ohne Gentechnik“-Kennzeichnung einführen zu wollen, erklärt die Gentechnik-Expertin der FDP-Bundestagsfraktion Christel HAPPACH-KASAN: 

Die „Ohne Gentechnik“-Kennzeichnung ist und bleibt eine Verbrauchertäuschung. Denn Enzyme, Nahrungs- und Futtermittelzusätze, die mit Hilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt wurden, sowie der nicht der Kennzeichnungspflicht unterliegende Anteil von bis zu 0,9 Prozent gentechnisch veränderte Pflanzenbestandteile im Futter sind bei der „Ohne-Gentechnik“-Kennzeichnung erlaubt.

 

Die Ministerin ist aufgefordert, sich nicht weiter mit dieser Symbolpolitik zu beschäftigen, sondern die dringlichen Probleme der Lebensmittelkennzeichnung anzupacken. Ein Beispiel ist die Verbrauchertäuschung durch so genannten „Analog-Käse“. Es ist Aufgabe der Bundesregierung, verbindliche Kennzeichnungsregeln festzulegen, die sicherstellen, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher die Möglichkeit erhalten, sich über Produktinhaltstoffe zu informieren.

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