Ernährung

Donnerstag, 18. Juni 2009
Happach-Kasan: "Analog-Käse" ist kein Käse – FDP unterstützt DBV-Forderungen nach täuschungssicherer Kennzeichnung

 

Zur aktuellen Diskussion um täuschungssichere Lebensmittelkennzeichnungen erklärt die Sprecherin die Agrar-Expertin der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel HAPPACH-KASAN:

Die FDP-Bundestagsfraktion unterstützt den Deutschen Bauernverband in seiner Kritik an der Bundesregierung in der Frage der täuschungssicheren Kennzeichnung. Der so genannte "Analog-Käse", eine Pflanzenfettmischung, die aussieht wie Käse, ist kein Käse und darf auch nicht als Käse bezeichnet werden. Es ist Aufgabe der Bundesregierung, verbindliche Kennzeichnungsregeln festzulegen, die sicherstellen, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher die Möglichkeit erhalten, sich über Produktinhaltstoffe zu informieren.

Der Nachfragerückgang bei Milchprodukten in der jetzigen Situation niedrigster Preise ist besorgniserregend. Korrekte Produktinformationen können zur Stärkung der Nachfrage beitragen. Gleichzeitig wird damit ein Beitrag für eine gesundheitsbewusste Ernährung geleistet, denn Milchprodukte sind unverzichtbar für eine ausgewogene Ernährung. Es bleibt das Geheimnis des Bauernpräsidenten, warum er mit seinem Appell die Agrarminister der Länder anspricht, denn diese haben in dieser Frage keinerlei Zuständigkeit. Der richtige Adressat ist die Bundesregierung. Leider hat die verantwortliche Bundesverbraucherministerin diesen Missstand zwar immer wieder beklagt, aber noch keine gesetzlichen Initiativen auf den Weg gebracht, um die Verbraucher vor Täuschung zu schützen und für die Landwirte eine höhere Verwendung von Milch durch eine klare Kennzeichnung zu sichern.

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