Ernährung

Freitag, 25. Februar 2005
Rot-grün plant populistischen Bundestagswahlkampf - 'Bauernspione' sind die Vorboten

BERLIN. Anlässlich der von der FDP- Bundestagsfraktion beantragten Anhörung des Umweltbundesamtes (UBA)-Präsidenten im Verbraucherausschuss zum Thema 'Bauernspione' erklären der agrarpolitische Sprecher, Hans-Michael GOLDMANN, und die

Pflanzenschutzexpertin der FDP-Bundestagsfraktion Dr. Christel HAPPACH-KASAN:



Die rot-grüne Regierung und UBA-Präsident Andreas Troge sind offensichtlich unbelehrbar: In der von der FDP-Bundestagsfraktion beantragten Anhörung im Verbraucherausschuss bestätigten die rot-grüne Bundesregierung und der UBA-Präsident Andreas Troge, dass sie an dem völlig verfehlten Projekt der 'Bauernspione' festhalten werden. Damit haben sie ihr Wort gebrochen. Für die FDP ist das völlig inakzeptabel: Die 'Bauernspione' müssen endlich gestoppt werden. Mittlerweile sprechen sich selbst die Agrarsprecher von Rot-grün und Ministerin Renate Künast gegen dieses unsinnige UBA-Projekt aus. Umso unverständlicher ist es, dass die 'Bauernspione' dennoch auf die Felder geschickt werden sollen.

Land- und Forstwirte, Winzer und Gartenbauer sind keine Schwerkriminellen! Deshalb darf das Instrument der 'verdeckten Feldbeobachtung', das ansonsten in einem Rechtsstaat nur gegen Schwerkriminelle eingesetzt wird, keinesfalls zur Anwendung gelangen. Mit dem Festhalten an den unsäglichen 'Bauernspionen' werden die vernünftigen Ansätze zum 'Reduktionsprogramm Pflanzenschutz' entwertet. Das Festhalten von Rot-grün an den 'verdeckten Feldbeobachtungen' muss daher als Vorbote für den Bundestagswahlkampf 2006 bewertet werden. Rot-grün plant das Thema Pflanzenschutz populistisch auf dem Rücken der Land- und Forstwirte, Winzer und Gartenbauern auszuschlachten.

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