Grüne Gentechnik

Donnerstag, 3. März 2005
Grüne Gentechnik darf im Hause Künast nicht erforscht werden

BERLIN. Zur Untersagung von Forschungsprojekten zur Grünen Gentechnik durch Bundesverbraucherschutzministerin Renate Künast erklärt die Gentechnikexpertin der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel HAPPACH-KASAN:



Die FDP fordert Ministerin Künast auf, die Führung ihres Hauses an der Orientierung der Aufgaben ihres Ministeriums auszurichten und das sind Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft. Das Haus ist kein verlängerter Arm der grünen Parteizentrale.



Die Methode der Züchtung transgener Organismen hat sich bei der Herstellung innovativer Arzneimittel bewährt und ist Standard für die Produktion von Enzymen, Vitaminen und Aminosäuren. Transgene Kulturpflanzen werden auf mehr als 80 Mio. Hektar angebaut.



Das Programm des BMBF 'Biologische Sicherheit gentechnisch veränderter Pflanzen' entspricht den Wünschen der Bevölkerung, die sichere Kulturpflanzen und gesunde Nahrungsmittel wollen, und dem Ziel des Künast-Ministeriums, das genau dafür zuständig ist. Dennoch hat Frau Künast Mitarbeitern von Ressortforschungseinrichtungen ihres Hauses verboten, Drittmittel aus diesem Programm einzuwerben.



Ministerin Künast ignoriert, dass transgene Pflanzen erhebliche Vorteile für die Gesundheit haben können, daher für den Verbraucherschutz von besonderer Bedeutung sind - Beispiel: Bt-Mais enthält weniger Mykotoxine andere Maissorten. Ministerin Künast ignoriert außerdem, dass für die Wettbewerbsstellung der Landwirtschaft der Anbau moderner Sorten eine wichtige Voraussetzung ist. Ihre Ideologie des Ö

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