Grüne Gentechnik

Dienstag, 31. März 2009
HAPPACH-KASAN: MON810-Bericht objektiv prüfen – Innovationsfeindlichkeit verspielt Zukunftspotentiale

 

Zur Vorlage des MON810-Monitoring-Berichts erklärt die Gentechnik-Expertin der FDP-Bundestagsfraktion Christel HAPPACH-KASAN:

 

Die FDP-Bundestagsfraktion verlangt eine objektive und fachliche Bewertung des Berichts über mögliche Umweltrisiken beim Anbau von gentechnisch verändertem Mais durch das Bundeslandwirtschaftsministerium. Es geht nicht um blinde Fortschrittsgläubigkeit, sondern um die Nutzung der verantwortbaren Potenziale dieser Zukunftstechnologie. Die wirtschafts- und forschungsfeindliche Hetze gegen die Nutzung der Biotechnologie muss endlich aufhören. Das Bundeslandwirtschaftsministerium und die CSU dürfen nicht länger jegliche Fachlichkeit zum Schaden des Wirtschafts- und Forschungsstandortes Deutschland über Bord werfen.

 

Die Bundesregierung ist aufgefordert, die Ergebnisse der bayrischen Fütterungsstudie und des Bt-Mais-Monitorings ernst zu nehmen, die die Unbedenklichkeit aufgezeigt haben. Sie darf der Hexenjagd auf Landwirte und ihre Familien, die Bt-Mais anbauen wollen, nicht Vorschub leisten. Landwirte brauchen in den Befallsregionen des Maiszünslers resistente Sorten wie Bt-Mais, um Pflanzenschutzmittel einsparen zu können. Die CSU muss ihren Zickzackkurs in der Biotechnologiepolitik unverzüglich stoppen. Mit innovationsfeindlichen Parolen sind die Europa- und Bundestagswahlen für die CSU nicht zu gewinnen. Politik gewinnt Glaubwürdigkeit durch die Orientierung an Fachlichkeit und nicht durch Orientierung an Umfragen.

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