Grüne Gentechnik

Montag, 16. Februar 2009
HAPPACH-KASAN: Bundesregierung muss über Unbedenklichkeit von GVO-Pollen im Honig aufklären

 

Zur gescheiterten Klage eines bayerischen Imkers im Prozess gegen den Anbau von Bt-Mais erklärt die Sprecherin für ländliche Räume der FDP-Bundestagsfraktion Christel HAPPACH-KASAN:  

 

Honig ist ein Premiumprodukt. Die FDP fordert die Bundesregierung auf, unmissverständlich klar zu stellen, dass der Gehalt von Bt-Mais-Pollen im Honig dessen Qualität nicht mindert und auch keine Kennzeichnung erfordert. Im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hatte der Sachverständige der Regierung dies bereits ausführlich dargestellt. Die Regierung ist gefordert, dies auch gegenüber der Öffentlichkeit zu erklären. Es kann nicht sein, dass Imker, falsch beraten durch Verbände, vor Gericht gegen den Anbau von Bt-Mais klagen, in der falschen Annahme, dadurch würde die Qualität ihres Honigs beeinträchtigt. Das aktuelle Urteil bestätigt dies.

 

Honig ist ein tierisches Produkt und unterliegt daher nicht der Kennzeichnungsverordnung der EU. Honig hat einen Gehalt von etwa 0,5 Prozent Pollen, der in der Regel von vielen verschiedenen Pflanzen stammt. Pollen ist natürlicher Bestandteil von Honig und beeinträchtigt seine Qualität nicht, ganz unabhängig davon, ob er von Wildpflanzen oder von gv-Pflanzen stammt.

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