Ernährung

Montag, 19. Januar 2009
HAPPACH-KASAN: Bienenmonitoring bestätigt FDP-Position

Zu den Ergebnissen des aktuellen Bienenmonitorings erklärt die Agrarexpertin der FDP-Bundestagsfraktion Christel HAPPACH-KASAN: 

Die FDP sieht sich durch die Ergebnisse des Bienenmonitorings in ihrer Einschätzung bestätigt, dass insbesondere der Befall mit der Varroa-Milbe die Bienenvölker gefährdet und dies in der Folge zu Überwinterungsverlusten führt. Im letzten Jahr wurde wegen der Varroose in mehreren Bundesländern der Therapienotstand ausgerufen, der es den Imkern ermöglicht, Ameisensäure höherer Konzentration zur Bekämpfung der Milbe einzusetzen. Nach Vorstellung der FDP sollte überlegt werden, dies generell zu gestatten, um die Imker von Bürokratie zu befreien.

 

Das Bienenmonitoring hat darüber hinaus ergeben, dass die sachgerechte Anwendung von Pflanzenschutzmitteln Bienenvölker nicht gefährdet. Die Beizung ist eine Pflanzenschutzmaßnahme, die sehr gezielt Schadinsekten bekämpft, damit die Umwelt schont und gleichzeitig Landwirten einen kostengünstigen Pflanzenschutz ermöglicht. Pflanzenschutz während der Blüte ist dagegen teurer und weniger zielgerichtet. Deshalb sollte die Beizung des Maises mit Chlothianidin, die nach dem Unfall im letzten Frühjahr, bei dem 11.000 Bienenvölker geschädigt wurden und der durch schlecht gebeiztes Maissaatgut verursacht wurde, verboten wurde, wieder zugelassen werden. Als Voraussetzung dafür fordert die FDP eine Qualitätskontrolle des gebeizten Saatguts, damit sichergestellt wird, dass kein Abrieb auf die Blüten gelangt und damit Insekten gefährdet.

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