Schleswig-Holstein

Montag, 22. September 2008
Happach-Kasan einstimmig nominiert

Happach-Kasan einstimmig nominiert Happach-Kasan: "Nordlichter müssen kämpfen lernen" Wenn es nach den Liberalen geht, dürfen die Bundestagswahlen kommen: Geschlossen wie selten, selbstbewusst und optimistisch gehen die Liberalen in den Bundestagswahlkampf 2009. Dieses Signal geht von der Wahlkreismitgliederversammlung der FDP und ihrem Kreisparteitag in Brunstorf aus. Ein solches Wahlergebnis gibt es bei den Liberalen äußerst selten, und auch alte liberale Fahrensleute können sich nicht daran erinnern, dass je eine Kandidat oder eine Kandidatin für den Bundestag einen solchen Rückhalt bekommen hätte: Einstimmig, ohne Gegenstimme und ohne Enthaltung haben die 46 Delegierten der Liberalen aus Lauenburg und Südstormarn die Bundestagsabgeordnete Dr. Christel Happach-Kasan erneut zur Direktbewerberin im Wahlkreis 10 zur Bundestagswahl 2009 nominiert. Die Liberale aus Bäk strebt damit ihre dritte Legislaturperiode in Berlin an. Die FDP Kreisvorsitzende aus Stormarn, Anita Klahn, wies in ihren Grußworten darauf hin, dass in der nächsten Wahlperiode wichtige Entscheidungen anlägen, bei denen Stormarn und Lauenburg gemeinsam handeln müssten. So müsse auf die Öffnung der Fehmarnbelt-Querung reagiert werden, damit der zusätzliche Verkehr verträglich durch die beiden "Transitkreise" geleitet werde - ein Thema, für das der lauenburgische FDP-Fraktionsvorsitzende Dieter Ruhland bereits einen Antrag für den nachfolgenden Kreisparteitag vorbereitet hatte. "Wahlkreisabgeordneten müssen sich um ihren Wahlkreis kümmern" - der Empfänger dieser Nachricht war unschwer zu entschlüsseln und sorgte unter den Teilnehmern für Schmunzeln. Die Liberale aus Bäk hatte sich gewohnt sorgfältig auf die Versammlung vorbereitet und ihre bisherige Arbeit für den Wahlkreis umfangreich dokumentiert. Doch auch ein liberales "Urgestein" wie Happach-Kasan muss sich immer wieder den eigenen Mitgliedern vorstellen, denn unter den rund fünfzig Teilnehmern befanden sich zahlreiche neue Gesichter: "Die erfolgreiche Kommunalwahl hat uns nicht nur die Zahl der Mandatsträger fast verdoppelt, sondern auch viele neue Aktive in die Ortsverbände gebracht" freute sich Happach-Kasan. Skeptisch äußerte sich Happach-Kasan zu Spekulationen über eine Annäherung der SPD an die Liberalen: "Die Sozialdemokraten haben eine Führung gewählt, die mit den Schröder-Reformen verbunden wird und die zum Teil auch von der FDP unterstützt wurde. Gleichzeitig versucht Frau Ypsilanti aber, mit Hilfe von Linkspopulisten und Altkommunisten der Linkspartei SPD-Ministerpräsidentin in Hessen zu werden. "Bei aller Sympathie für die SPD-Kandidatin Frau Schwan: Ich werde meine Stimme in der Bundesversammlung unserem Bundespräsidenten Horst Köhler geben. Frau Schwan hat es nicht verdient, mit Hilfe von linken Träumern und Altkadern aus DDR-Zeiten ins höchste Amt der Bundesrepublik gewählt zu werden." Die zukünftige Richtung der Partei sei derzeit noch völlig unklar. In ihrer Berlin-Bilanz zeigte sich Happach-Kasan enttäuscht vom Einsatz anderer schleswig-holsteinischer Bundestagsangeordneter für ihr Bundesland: "Wenn die Abgeordnete aus Lauenburg/Stormarn-Süd in Kiel für den dortigen Milchforschungsstandort kämpft, die Kieler Bundestagsabgeordneten der SPD aber keinen Finger rühren, dann zeigt das unser ganzes Dilemma." Auch bei Verkehrsfragen, dem Elbe-Lübeck-Kanal, bei der Wentorfer Lohe und vielen anderen Wahlkreisthemen "mangelt es in Schleswig-Holstein an der sachlichen gebotenen Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg". Nutznießer seien die süddeutschen Bundesländer, an die viele Gelder und Projekte abflössen. "Die Nordlichter müssen kämpfen lernen", forderte Happach-Kasan
Als Sitzungspräsident Hartmut Angenendt nach kurzer Sitzungsunterbrechung das ausgezählte Ergebnis der geheimen Wahl bekannt gab, war klar: Die Liberalen haben den Kampf bereits aufgenommen. Happach-Kasan wird sich im November auf einem Landesparteitag um den aussichtsreichen Bundestags-Listenplatz 2 der schleswig-holsteinischen FDP bewerben. v.i.s.d.P Dr. Christel Happach-Kasan, 23909 Bäk Ch-happach@t-online.de 04541-898716 Rückfragen: Thomas Kossatz, 21514 Büchen Pressesprecher 04155-498972 presse@happach-kasan.de Anlage: Foto zur freien Verwendung Bildbeschreibung: Bundestagskandidatur 014.jpg Happach-Kasan nach dem Ergebnis: „Ich bin ein wenig stolz.”

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