Ernährung

Donnerstag, 21. August 2008
HAPPACH-KASAN: FDP fordert konsequente Verfolgung der Verwendung illegaler Pflanzenschutzmittel

Zu den aktuellen Greenpeace-Berichten über Pestizidrückstände in Obst und Gemüse erklärt die Pflanzenschutzexpertin der FDP-Bundestagsfraktion Christel HAPPACH-KASAN:

Die Verwendung von nicht zugelassenen

Pflanzenschutzmitteln ist illegal und muss konsequent verfolgt werden. Jedes Jahr werden Rückstände von Pflanzenschutzmitteln im Obst gefunden. Es muss daran gearbeitet werden, diese Rückstände weiter zu vermindern. Die Grenzwerte sind im Sinne der Vorsorge so niedrig angesetzt, dass nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung eine Gefährdung der Verbraucherinnen und Verbraucher nicht zu befürchten ist. Das Lebensmittelmonitoring zeigt in jedem Jahr, dass die Zahl der Proben mit erhöhter Belastung durch Pflanzenschutzmittel zurückgeht.

Die Bundesregierung ist aufgefordert, die Verfahren

der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln so zu gestalten, dass es auch für Kulturen mit geringer Bedeutung wirtschaftlich vertretbar ist, die Zulassung zu beantragen. Andernfalls werden in absehbarer Zeit beliebte Beerenfrüchte wie Johannis- und Stachelbeeren nicht mehr vom Handel angeboten werden können. Der Träublekuchen wird zum Luxusgut. Das wäre schade.

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