Grüne Gentechnik

Freitag, 4. Juli 2008
HAPPACH-KASAN: Bundeskanzlerin erkennt Chancen der Biotechnologie für die Entwicklungsländer

 

Zur Äußerung von Bundeskanzlerin Merkel, zur Verringerung des Welthungers auf die Grüne Gentechnik setzen zu wollen, erklärt die Gentechnik-Expertin der FDP-Bundestagsfraktion Christel HAPPACH-KASAN:

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich heute für eine verstärkte Nutzung der Gentechnik in Entwicklungsländern ausgesprochen. Das ist eine Überraschung. Denn das novellierte Gentechnikgesetz hat den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in Deutschland insbesondere durch die neuen Abstandsregelungen erschwert. Auch auf europäischer Ebene hat die Bundesregierung keine Initiativen zur Verbesserung der Importproblematik von Eiweißfuttermitteln aufzuweisen.

 

Dennoch lässt die Initiative der Kanzlerin hoffen, dass die Bundesregierung zur Bekämpfung des Welthungerproblems technischen Fortschritt und biotechnologische Innovationen verstärkt nutzen und nicht blockieren möchte. Gentechnisch veränderte Pflanzen, die an Extremstandorte z.B. in trockenen oder salzhaltigen Regionen angepasst sind, bieten gerade in Entwicklungsländern ein großes Potenzial.

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