Grüne Gentechnik

Montag, 9. Juni 2008
HAPPACH-KASAN: Nulltoleranz durch Schwellenwert ersetzen

 

Zu den aktuellen Äußerungen des stellvertretenden Kabinettschefs der EU-Agrarkommission, Klaus-Dieter Borchardt, zur Grünen Gentechnik erklärt die Gentechnikexpertin der FDP-Bundestagsfraktion Christel HAPPACH-KASAN:     

 

Die FDP-Bundestagsfraktion sieht sich durch die Aussagen von Peter Borchardt bestätigt. Der jetzige Umgang der EU mit gentechnisch veränderten Organismen und das Handeln insbesondere von Bundesminister Horst Seehofer können dazu führen, dass die Tierhaltung in Europa unwirtschaftlich wird. Die Tierhaltung in Europa und in Deutschland ist auf den Import von eiweißhaltigen Futtermitteln angewiesen. Die Nulltoleranz führt zu einer Verteuerung der Importe, zur Verteuerung von Sojaschrot und damit zur Verteuerung der Tierhaltung und zur Verteuerung der Lebensmittel.

 

Die FDP fordert, dass die zurzeit herrschende Nulltoleranz für in der EU nicht zugelassene Futtermittel ersetzt wird durch einen Schwellenwert, wie er in der EU bis 2007 gegolten hat und wie er in der Schweiz erst kürzlich eingeführt wurde. Einen entsprechenden Antrag hat die FDP bereits in den Bundestag eingebracht.

 

Die Nulltoleranz ist ausschließlich ein Arbeitsbeschaffungsprogramm für Labore, sie treibt Kosten in die Höhe, ohne dass dem für die Verbraucherinnen und Verbraucher irgendein Nutzen gegenüber steht.

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