Schleswig-Holstein

Mittwoch, 7. November 2007
Happach-Kasan befürwortet Fischtreppe in der Elbe

Die fischereipolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Christel Happach-Kasan, hat Dienstag dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), vorgeworfen, "Erfolge bei der Rückverwandelung der Elbe in einen natürlichen Lebensraum zu gefährden, um ihre ideologisch geprägte Energiepolitik durchsetzen zu können." Der BUND will den Bau einer Fischtreppe an der Staustufe Geesthacht/Elbe verhindern. Stattdessen soll nach den Vorstellungen des Verbandes dort ein Wasserkraftwerk mit einer Leistung von 10 MW entstehen, das als Alternative zum Bau des Kohlekraftwerks in Hamburg/Moorburg (geplante Leistung 1.640 MW) angepriesen wird. "Dass heute wieder Fische in der Elbe leben können, ist ein großer umweltpolitischer Erfolg und Teil der Erfolgsgeschichte der deutschen Wiedervereinigung. In der sauberen Elbe aber müssen die natürlichen Wanderwege der Fische wieder frei sein. Den Weg stromabwärts abzuschneiden, um gerade einmal 0,7 % der Leistung des Kraftwerks Moorburg zu erzeugen, ist naturschutzfeindlich", erklärt die Bundestagsabgeordnete. Wenn in ganz Deutschland vermehrt Kraftwerke für fossile Brennstoffe gebaut würden, sei dies nicht die Folge von ungenutzter Wasserkraft, sondern das klimapolitisch verheerende Ergebnis der Ausstiegspolitik aus der Kernenergie, führt Happach-Kasan weiter aus. "Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass - diese Politik führt nun dazu, dass ein großer deutscher Umweltverband den Tier- und Naturschutz auf dem Altar seiner Ausstiegsideologie opfert." Happach-Kasan werde sich auch weiterhin für einen möglichst natürlichen Zustand der Elbe einsetzen: \"Ich freue mich, dass eine alte Forderung von mir nun Realität werden soll.\"

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