Fischerei

Donnerstag, 11. Oktober 2007
Happach-Kasan erwartet 'klares Wort zum Dorsch'

Zum morgigen Treffen zwischen dem polnischen Staatspräsidenten Lech Kacinski und Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin erklärt die FDP-Bundestagsabgeordnete Dr. Christel HAPPACH-KASAN als Fischereiexpertin ihrer Fraktion: "Ich erwarte von der Bundeskanzlerin, dass am Freitag mit dem polnischen Präsidenten nicht nur über dessen Wunsch nach Änderungen des neuen EU-Grundlagenvertrages gesprochen wird. Kanzlerin Merkel muss auch den andauernden Bruch bereits bestehenden EU-Rechts durch polnische Piratenfischer ansprechen. Der illegale Fang großer Mengen Dorsch (Ostseekabeljau) wird für die deutsche Fischereiflotte und die anderer Ostseanlieger zunehmend Existenz bedrohend. Die fruchtlosen Proteste Ministers Seehofer reichen nicht." Die EU-Kommission hat umfangreiche Gespräche mit Polen über fischereiliche Fragen geführt, so der EU-Fischereikommissar Joel Borg auf dem Fischereitag kürzlich in Eisenach. Polens schwierige wirtschaftliche Lage wird in der EU ernst genommen. Im Gegenzug ist Polen in der Pflicht, die Rechtsbestimmungen der EU zu achten. Alle Anstrengungen der Ostseeanrainerstaaten, schonend mit den gefährdeten Dorsch-Beständen umzugehen, werden unterlaufen, wenn Polen weiter statt 15.000 Tonnen Dorsch die dreifache Menge fängt und sich auch über ein von der EU-Kommission verhängtes absolutes Fangverbot hinwegsetzt, das noch bis zum Jahresende besteht. "Frau Merkel, ich erwarte ein klares Wort zum Dorsch", forderte die Abgeordnete Bundeskanzlerin Merkel zum Handeln auf.

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