Grüne Gentechnik

Montag, 11. Juni 2007
HAPPACH-KASAN: Impfreis gegen Cholera bietet Chance für Afrika

Zu Berichten über die Züchtung einer gentechnisch veränderten Reissorte, die einen Impfstoff gegen Cholera enthält, erklärt die Gentechnikexpertin der FDP-Bundestagsfraktion Christel HAPPACH-KASAN: Japanische Forscher haben einen gentechnisch veränderten Reis gezüchtet, der Mäuse im Test erfolgreich gegen Cholera impft. Nach Verzehr des Impfreises waren die Mäuse vor der oft tödlich verlaufenden Durchfallerkrankung geschützt. Die Weiterentwicklung dieses Impfreises für die Anwendung beim Menschen bietet die große Chance, diese gerade in den Entwicklungsländern auftretende Erkrankung wirkungsvoll bekämpfen zu können. An diesem Beispiel zeigt sich erneut: Die Chancen der gentechnischen Züchtung überwiegen im Vergleich zu den hypothetischen Risiken. Ihre Anwendung ist ethisch geboten. Gerade nach dem eindrucksvollen G8-Gipfel in Heiligendamm, auf dem die wichtigsten Industrieländer der Erde versprochen haben, dem ärmsten Kontinent Afrika wirkungsvoll zu helfen, ist die Entwicklung einer solchen Reissorte ein eindrucksvolles Bekenntnis zur humanitären Unterstützung der Afrikaner und eine effektive Hilfe zur Selbsthilfe. Das Problem der Verbesserung der Versorgung mit sauberem Trinkwasser bleibt gleichwohl bestehen.

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