Schleswig-Holstein

Freitag, 9. März 2007
Happach-Kasan kämpft um die Ernährungsforschung am Standort Kiel - Erneut zuständigen Minister angeschrieben

Happach-Kasan kämpft um die Ernährungsforschung am Standort Kiel - Erneut zuständigen Minister angeschrieben "Ich fordere Minister Seehofer auf, der Fachlichkeit bei der Umstrukturierung der Ressortforschung den Vorrang einzuräumen - alles andere wäre eine Verschwendung von Steuergeldern' Nachdem die erste Antwort durch den parlamentarischen Staatssekretär Peter Paziorek "absolut unbefriedigend' gewesen sei, hat die schleswig-holsteinische Bundestagsabgeordnete Christel Happach-Kasan ein zweites Schreiben an den Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer geschickt. Die FDP-Politikerin kämpft für den Erhalt des Instituts für Physiologie und Biochemie der Ernährung am Standort Kiel. Umstrukturierungsplänen des BMELV zufolge soll das Institut aus Kiel nach Karlsruhe verlagert werden. Die Kabinettsentscheidung ist für Ende März geplant. "Völlig unverständlich' für Christel Happach-Kasan: "Es wurde bisher kein Argument vorgetragen, das die Verlagerung des Instituts für Physiologie und Biochemie der Ernährung von Kiel nach Karlsruhe begründet. Im Gegenteil: Mit der Vernetzung des Instituts mit Einrichtungen der Christian Albrecht Universität in Kiel, der dortigen auch vom Wissenschaftsrat sehr anerkannten Agrarwissenschaftlichen Fakultät, dem Universitätsklinikum und der Versuchsstation Schaedtbek gibt es sehr gewichtige Gründe für einen Verbleib in Kiel.' Die Tatsache, dass das BMELV in ein Gebäude in Karlsruhe investiert habe, sei kein Grund das Wissenschaftscluster in Kiel zu zerschlagen. Die Entscheidung, das Institut für Physiologie und Biochemie der Ernährung nach Karlsruhe zu verlagern, sei aus sachlichen Gründen nicht zu vertreten, erklärt die FDP-Politikerin. Aus diesem Grund habe das BMELV bisher auch auf eine Sachdiskussion verzichtet. Es bleibe die Hoffnung, dass sich Minister Seehofer eines Besseren besinne. Zur Unterstützung hat die Bundestagsabgeordnete dem Minister eine Aufstellung der Stellen und ihrer Vernetzungen am Standort Kiel mitgeschickt. "Die Aufstellung zeigt, dass die Stärkung des Wissenschaftsclusters Kiel ein Gewinn für die gesamte Agrarforschung wäre.', so Happach-Kasan. "Ähnliches gilt auch für den Erhalt des Instituts für Ö

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