Schleswig-Holstein

Mittwoch, 2. November 2005
Auflösung der Leukämiekommission seit 10 Jahren überfällig

Zur Entscheidung der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung, die Leukämiekommission aufzulösen, erklärt die lauenburgische Bundestagsabgeordnete der FDP, Dr. Christel Happach-Kasan:



Bereits rot-grün hat vor einem Jahr das Ende der Leukämiekommission beschlossen. Nun ist es endgültig vorbei. Die Beendigung der Kommissionsarbeit ist seit mehr als 10 Jahren überfällig. In den letzten 10 Jahren ist die Kommission mehrfach sowohl von der Regierung wie auch von Kernenergiegegnern als Instrument beim Kampf gegen die energetische Nutzung der Kernenergie missbraucht worden. Das ist eine Verhöhnung der Menschen, die sich von der Arbeit der Kommission ein Mehr an Wissen über die Ursachen der verschiedenen Krankheiten des blutbildenden Systems erhofft hatten.







In den Jahren 1990, 1991 waren in der Elbmarsch sechs Kinder und ein junger Erwachsener an Leukämie erkrankt. Daraufhin gründete die Schleswig-Holsteinische Landesregierung die Leukämiekommission. Sie sollte die Ursache der Erkrankungen untersuchen. Von Anfang an verfolgte die Landesregierung dabei das Ziel, einen Zusammenhang herzustellen zwischen den Erkrankungen und dem Betrieb des Kernkraftwerks Krümmel. Dies ist der Landesregierung nicht gelungen. Bereits 1994 bewies das Ö

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