NaWaRo / Wald

Donnerstag, 1. Februar 2007
HAPPACH-KASAN: Nebeneinander des Anbaus nachwachsender Rohstoffe und der Lebensmittelerzeugung möglich und notwendig

BERLIN. Anlässlich der aktuellen Diskussion zur Konkurrenz der Nutzung von landwirtschaftlichen Flächen zur Herstellung von Lebensmitteln und nachwachsenden Rohstoffen erklärt die Sprecherin für nachwachsende Rohstoffe der FDP-Bundestagsfraktion Christel HAPPACH-KASAN: Die Nutzung von landwirtschaftlichen Flächen zur Herstellung von nachwachsenden Rohstoffen kann agrar-, umwelt- und sozialpolitische Vorteile bringen. Allerdings müssen dafür der Anbau und die Förderung der nachwachsenden Rohstoffe wettbewerbsneutral organisiert werden. Dazu ist es erforderlich, Übersubventionierungen zu verhindern und abzubauen. Weiterhin müssen Fehlsteuerungen wie z.B. im Erneuerbaren-Energie-Gesetz (EEG) korrigiert werden. Im Ergebnis darf die Förderung nachwachsender Rohstoffe nicht zur Benachteiligung der Erzeugung von Nahrungs- und Futtermitteln führen. Ansonsten werden die Veredelungswirtschaft und viele nachgelagerte Bereiche der Ernährungswirtschaft durch höhere Kosten in ihrer Existenz gefährdet. Allerdings darf diese notwendige Diskussion nicht dazu führen, dass das "Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird'. Angesichts der Konkurrenz auf der Fläche ist die Abschaffung der obligatorischen Flächenstilllegung überfällig. Für die FDP-Bundestagsfraktion ist ein Nebeneinander des Anbaus nachwachsender Rohstoffe und der Lebensmittelerzeugung möglich und notwendig. Die FDP-Bundestagsfraktion wird in einer umfangreichen Anhörung am 26.03.2007 mit zahlreichen Experten aus den Bereichen nachwachsender Rohstoffe, Veredelung und Lebensmittelwirtschaft über diesen Themenkomplex beraten und die Probleme und Chancen ausführlich diskutieren.

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