Grüne Gentechnik

Donnerstag, 25. Januar 2007
Offener Brief an Campact, BUND, BÖLW und vzbv zur Grünen Gentechnik

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bedanke mich für Ihr Schreiben, in dem Sie mir Ihre Position zum Umgang mit der Züchtungsmethode Grüne Gentechnik darstellen. Sie befürchten, dass "fremde Erbinformation' nicht zurückgeholt werden könne. Ich verstehe nicht, warum dies erforderlich sein sollte. Die bei uns angebauten Getreidearten stammen aus Kleinasien, der Mais aus Mexiko, die Kartoffel aus den Anden. Ihre Erbinformationen sind unserer Natur fremd. Gezüchtete Kulturpflanzen sind in aller Regel auf die Pflege durch den Landwirt angewiesen, um sich durchzusetzen. Sie bereiten allenfalls geringe Probleme. Anders ist dies mit Wildpflanzen, die aus anderen Regionen eingeführt wurden wie zum Beispiel die Herkulesstaude, an der man sich verletzen kann, oder die Spätblühende Traubenkirsche, die in den Wäldern wirtschaftliche Nachteile verursacht. Die mangelnde Rückholbarkeit fremder Erbinformation ist ein Scheinproblem. Zurzeit wird in Deutschland Bt-Mais angebaut, in diesem Jahr vielleicht auch die gentechnisch veränderte Stärkekartoffel. Weder der Mais noch die Kartoffel haben heimische Kreuzungspartner. Sie können also nicht in Wildpflanzen auskreuzen. Da Kartoffeln praktisch nicht auskreuzen - das Bundesamt für Naturschutz verlangt bei Freisetzungsversuchen in der Regel einen Abstand von 10 m, Mais für den Ö

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