Grüne Gentechnik

Dienstag, 28. November 2006
Happach-Kasan: Befürchtungen der Backerei-Innung unbegründet

Zu den Presseberichten, dass Bäckereien aufgrund der Freisetzung von gentechnisch verändertem Weizen eine Garantie für gentechnikfreie Lieferungen fordern, erklärt die Gentechnik-Expertin der FDP-Bundestagsfraktion, Christel Happach-Kasan: Durch den Weizenversuch des Leibniz-Instituts in Gatersleben ist keine Minderung der Qualität des in Sachsen-Anhalt angebauten Weizens zu befürchten. Die von der Bäckerinnung in Niedersachsen geäußerten Befürchtungen sind unbegründet. Die erwähnte angeblich mögliche Vermischung der unterschiedlichen Weizensorten ist völlig ausgeschlossen, da das Leibniz-Institut zur Versuchsauswertung auf wirklich jedes Korn seines Versuchsweizens angewiesen ist. Es ist unverständlich, weshalb ein so sorgfältig geplanter Forschungsversuch dazu führt, dass die Bäckerinnung sich veranlasst sieht, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung für Roggen und Weizen zu verlangen. Deutsche Bäcker liefern erstklassige Produkte, die weltweite Anerkennung genießen. Sie sollten die Qualität der Produkte nicht durch unbedachte Äußerungen in Zweifel ziehen.

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