Ernährung

Mittwoch, 10. März 2004
Trittin und Künast müssen 'Bauernspione' stoppen

Zu dem von der FDP angeforderten Bericht der Bundesregierung im Verbraucherausschuss erklären der agrarpolitische Sprecher, Hans-Michael GOLDMANN und die Pflanzenschutzexpertin der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel HAPPACH-KASAN: Offensichtlich haben Rot-Grün und das Umweltbundesamt (UBA) aus dem selbstverschuldeten Skandal um die "Bauernspione" nichts gelernt. Anders ist es nicht zu erklären, dass das UBA trotz massiver Kritik der FDP und aller anderen Fraktionen an diesem völlig verfehlten Projekt weiter festhalten wird. Eine "verdeckte Feldbeobachtung" unterstellt kriminelles Verhalten der Landwirte und ist kein legitimes Mittel der Kontrolle des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln. Die Weigerung von Rot-Grün im Verbraucherausschuss, einen weiteren Bericht der Bundesregierung zuzulassen, ist vor dem Hintergrund der massiven Kritik von Rot-Grün in der vergangenen Ausschusssitzung nicht zu verstehen. Die FDP-Bundestagsfraktion fordert das UBA nochmals nachdrücklich auf, das Projekt zur "verdeckten Feldbeobachtung" unverzüglich zu stoppen und aufzugeben. Die zuständigen Minister Künast und Trittin müssen sich unverzüglich und eindeutig von dem UBA-Pojekt distanzieren, um weiteren Schaden für die heimischen Land- und Forstwirte und das UBA abzuwenden. Eine Entschuldigung bei den Land- und Forstwirten wäre vor allem wegen der skandalösen Wortwahl angemessen. Die Liberalen werden weitere Anstrengungen unternehmen, um die "Bauernspione" doch noch zu stoppen.

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