Grüne Gentechnik

Montag, 9. Mai 2005
Der Goldene Reis in China nicht zugelassen, aber ein Erfolg

Bäk, Leserbrief an DIE ZEIT zum Beitrag von Ulrich Bahnsen Die Geschichte des Schustergesellen Wilhelm Voigt, bekannt als Hauptmann von Köpenick, hat Carl Zuckmayer ein deutsches Märchen genannt. Sie ist ein Lehrstück über den seelenlosen Bürokratismus des Obrigkeitsstaats: Dem Mann fehlte ein entscheidendes Papier, der Pass. Erinnert die Geschichte nicht entfernt an die von Ulrich Bahnsen erzählte Geschichte von dem in China verkauften transgenen Reis? Auch diesem fehlt ein entscheidendes Papier, in diesem Fall die Zulassung. Sonst wäre alles gut. Beim Verzehr des insektenresistenten, transgenen, aber noch nicht zugelassenen Reises gab es keinerlei Auffälligkeiten. Beim Anbau mussten weniger Pflanzenschutzmittel angewendet werden und es gab weniger Unfälle bei den Reisbauern. Das hilft den Menschen in China. Doch die Pflanzenschutzmittel sind zugelassen, der Reis nicht. Der in Europa unter dem Deckmantel von allerlei Schutzgütern gepflogene Umgang mit transgenen Züchtungen entgleist inzwischen ins Groteske.

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Freitag, 4. Januar 2013
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