Ernährung

Mittwoch, 17. März 2004
EU muss Rückstandshöchstmengen bei Pflanzenschutzmitteln schnellstens harmonisieren

BERLIN. Zu der gestrigen Greenpeace-Warnung vor dem Verzehr von Früh-Erdbeeren wegen zu hoher Rückstände von Pflanzenschutzmitteln erklärt die Agrar-Expertin der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel HAPPACH-KASAN: Alle Jahre wieder verunsichern Pressemitteilungen über Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Frischobst die Verbraucherinnen und Verbraucher. Das seit 1995 durchgeführte Lebensmittel-Monitoring zeigt jedoch auf, dass die Menge der gefundenen Rückstände in Frischobst von Jahr zu Jahr gesunken ist. Dies ist ein Erfolg, der durch die Verbesserung der Anbautechnik, verbesserte Pflanzenschutzmittel und die regelmäßige Kontrolle der Lebensmittel erzielt wurde. Doch dieser Erfolg wird von Verbänden ignoriert, die die Sensibilität der Verbraucherinnen und Verbraucher bei Fragen der Lebensmittelsicherheit für verbandseigene Ziele zu instrumentalisieren suchen. Jetzt noch festgestellte Überschreitungen der Grenzwerte der deutschen Rückstandshöchstmengen-Verordnung beruhen zumeist auf der immer noch nicht abgeschlossenen Harmonisierung der Rückstandshöchstmengen zwischen den EU-Mitgliedsstaaten. Die FDP fordert die Bundesregierung auf, in der EU auf eine beschleunigte Harmonisierung zu drängen, die Verbraucherinnen und Verbraucher über die hohe Sicherheit unserer Lebensmittel zu informieren und durch sachliche Informationen einer Verunsicherung vorzubeugen.

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