Grüne Gentechnik

Donnerstag, 29. Dezember 2005
Leserbrief zum Interview von Renate Künast in den LN vom 29. Dezember 'Maulheldin der Opposition will ich nicht werden'

Mit ihrer Entscheidung, die drei Gen-Mais-Sorten zuzulassen, ist die neue Regierung zu rechtsstaatlichem Handeln zurückgekehrt. Pflanzenzüchter haben einen Rechtsanspruch darauf, dass neue Sorten, die sich in mehrjähriger Sortenprüfung bewährt haben und den gesetzlichen Anforderungen genügen, auch zugelassen werden. Wer würde neue Produkte entwickeln, wenn nicht die Rechtssicherheit bestünde, dass sie bei Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen auch zugelassen werden. Jeder Bürger, jede Bürgerin muss darauf vertrauen können, dass Bauanträge nach dem Gesetz entschieden werden und nicht nach der Befindlichkeit des Bearbeiters. Willkürhandeln des Staates egal in wessen Interesse und sei es auch nur, um Gentechnik zu verhindern, bedeutet eine Einschränkung der Rechtsstaatlichkeit, führt zu einem weiteren Verlust von Vertrauen in staatliches Handeln. Die Bewahrung unseres Rechtsstaats nützt dagegen allen Bürgerinnen und Bürgern. Dr. Christel Happach-Kasan

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Freitag, 4. Januar 2013
Fakten statt Ideologien - Novelle des Arzneimittelgesetzes weist den Weg zur Verringerung des Einsatzes von Antibiotika in der Tierhaltung weiter lesen

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