Grüne Gentechnik

Montag, 28. November 2005
Nüchterne naturwissenschaftliche Bewertung der Grünen Gentechnik hat es schwer gegenüber Politkampagnen und Panikmache

Zu den Skandalmeldungen über deutsche Lebensmittel erklärt die Expertin für Pflanzenschutz und grüne Gentechnik der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel HAPPACH-KASAN, MdB.



Skandalmeldungen über Lebensmittel führen zu einem Kaufverhalten der Verbraucherinnen und Verbraucher, das gegen deren eigene Interessen gerichtet ist. Dafür gibt es verschiedene Beispiele.



Beispiel 1: Verbraucherinnen und Verbraucher wollen sich gesund ernähren. Dazu gehört, dass Obst und Gemüse möglichst frei von Rückständen von Pflanzenschutzmitteln sind. Meldungen über solche Rückstände verunsichern Verbraucherinnen und Verbraucher. Das Lebensmittelmonitoring zeigt, dass unabhängig von Einzelfällen die Menge der Rückstände insbesondere bei heimischem Obst und Gemüse von Jahr zu Jahr abnimmt. Richtig bleibt außerdem, es ist gesünder, Obst und Gemüse zu essen, statt darauf aus Furcht vor den Rückständen von Pflanzenschutzmitteln zu verzichten. Damit die Produkte eine höchstmögliche Qualität erreichen brauchen wir Kontrollen. Eine besondere Bedeutung hat die Stärkung der Eigenverantwortung der Produzenten, denn nur so ist gewährleistet, dass kontinuierlich gute Ware auf den Markt kommt.



Beispiel 2: Verbraucherinnen und Verbraucher wollen eine naturgemäße Produktion von Lebensmitteln. Dennoch haben sich die Schweizer für ein Moratorium zur Verhinderung des Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzen entschieden. Das ist ein Widerspruch. Der Endbericht des in Bayern durchgeführten Bt-Mais-Monitorings stellt fest, dass mit dem Anbau von Bt-Mais keine anderen Risiken und Nebenwirkungen verbunden sind, als durch Anwendung von seit vielen Jahren auch im Ö

Pressemitteilungen

Pressemitteilungen

Freitag, 4. Januar 2013
Fakten statt Ideologien - Novelle des Arzneimittelgesetzes weist den Weg zur Verringerung des Einsatzes von Antibiotika in der Tierhaltung weiter lesen

Alle Meldungen zum Thema