NaWaRo / Wald

Mittwoch, 8. Juni 2005
Beschäftigungseffekte der Förderung der Windenergie berücksichtigen

BERLIN/BÄK. Leserbrief an die Redaktion Der ZEIT zum Beitrag von Fritz Vorholz 'Schwarz-gelber Mix' in DIE ZEIT 2. Juni 2005, Nr. 23

Als Argumente für die jetzige Energiepolitik werden zumeist vorgetragen: Die Verbraucher würden nur gering belastet und es wären Arbeitsplätze zum Beispiel in der Windbranche dadurch entstanden. Angesichts der wirtschaftlichen Talfahrt muss aber auch gefragt werden, welchen Anteil an der hohen Arbeitslosigkeit und welche Auswirkungen auf die Beschäftigung die Energiepolitik tatsächlich hat. Diese Fragen stellt Fritz Vorholz leider nicht. Daher bleibt der Beitrag angesichts des Hauptproblems, das jede neue Regierung lösen muss, nämlich die Schaffung neuer Arbeitsplätze, unbefriedigend. Der bundesweite Vergleich zeigt, dass die Auslastung der Windmühlen zwischen 11 % (Baden-Württemberg) und 25 % (Schleswig-Holstein/Niedersachsen) liegt. Wenn nicht die Windmüller in Baden-Württemberg ihre Windmühlen als Zuschussgeschäft betreiben, bedeutet dies, dass an vielen Standorten in Norddeutschland die Mühlen Anlagen zum Gelddrucken sind. Ist es gerecht, dass Verbraucher und Betriebe gezwungen werden, hohe Strompreise zu zahlen, die dann einigen wenigen zugute kommen, die sich nun in der Karibik sonnen können?

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