NaWaRo / Wald

Montag, 28. Oktober 2002
Gegen den Stillstand und für die Weiterentwicklung von Ratzeburg

Der Neubau der Ratzeburger Kläranlage ist unverzichtbar und überfällig, so die umweltpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Christel Happach-Kasan, zu den Vorstellungen der neu gegründeten Partei UDR. Wer dies ablehnt, handelt aus Unwissenheit oder er verfolgt das gescheiterte Leitbild der sechziger Jahre. Damals setzte die CDU-Mehrheit in der Stadt auf Stillstand. Die Folgen hat Ratzeburg jetzt noch zu tragen: Finanzknappheit, leerstehende Geschäfte auf der Insel. Wer auf "klein und fein' setzt, Wachstum ablehnt, kann sich im Wettbewerb nicht behaupten. Das alte Klärwerk ist seit langem zu klein, die Einleitungen belasten den See und außerdem müssen die Gebührenzahler eine erhöhte Abwasserabgabe bezahlen. Statt in einen Neubau zu investieren, zahlen die Bürger Strafgelder. Der Betrieb des Klärwerks ist nur noch mit Sondergenehmigung möglich. Ohne Neubau ist die Verwirklichung vieler Ratzeburger Pläne problematisch, die Ansiedlung von weiteren Betrieben unmöglich. Seit mehr als zehn Jahren plant Ratzeburg ein neues Klärwerk, denn eine Erweiterung am alten Standort ist nicht möglich und auch nicht sinnvoll. Im Sommer riecht man in der Lübecker Straße das Klärwerk, das ist für den Luftkurort Ratzeburg ein unhaltbarer Zustand. Eine Stadt, die auf Fremdenverkehr und Wassersport setzt, kann sich ein veraltetes Klärwerk nicht leisten. Die Lauenburgische Gelehrtenschule wie auch die Ernst-Barlach-Realschule haben als Schulen einen guten Ruf. Ihr baulicher Zustand ist dagegen miserabel. Für junge Familien ist Ratzeburg als Wohnort nur interessant, wenn die Schullandschaft stimmt. Das jetztige Angebot des Kreises zur Übernahme der LG bietet die Chance, beide Schulen zu sanieren. Bei einem Neubau der Barlach-Realschule auf dem Fuchsberg könnten die vorhandenen Sportstätten sowie die Aula gemeinsam genutzt werden. Dort wäre auch der Bau einer gemeinsam genutzten Mensa realisierbar. Entscheidend für die Bereitstellung eines differenzierten Schulangebots ist der Erhalt der Eigenständigkeit beider Schulen. Von guter Nachbarschaft profitieren die Schüler beider Schulen. "Gleichzeitig könnte auf dem Fuchsberg ein Jugendzentrum als Freizeitangebot für die Jugendlichen auf dem Georgsberg entstehen', so Martin Turowski, Pressesprecher der Ratzeburger Liberalen. Die UDR will die Stadt wie einen Betrieb führen. Betriebe, die nicht in die Ausbildung investieren, die ihre betriebliche Infrastruktur vernachlässigen, verschwinden vom Markt. Das wollen die Liberalen nicht', so der Pressesprecher der Ratzeburger FDP. Wer mehr wissen will, ist eingeladen zum Stammtisch der Ratzeburger FDP am Dienstag, dem 29. Oktober, um 19.30 Uhr im Seegarten am Theaterplatz. Wir wollen über das Programm beraten. Gäste sind herzlich willkommen.

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