NaWaRo / Wald

Mittwoch, 20. November 2002
Die sechs Kreisvorsitzenden sind erfolgreich mit ihrem Antrag zur Gleichstellungspolitik

Auf dem Landesparteitag der FDP am Wochenende in Bad Malente haben die sechs Kreisvorsitzenden gemeinsam einen Antrag zur Gleichstellungspolitik eingebracht, der mit einer Änderung verabschiedet wurde. (Anlage) Bei der Einbringung hob die Lauenburgische Kreisvorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Christel Happach-Kasan, hervor, dass es Kern der liberalen Gleichstellungspolitik sei, Frauen und Männern die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Während die rechtliche Gleichstellung verwirklicht sei, viele Frauen im Bildungssystem bessere Abschlüsse erreichten als ihre männlichen Kollegen, sei die gesellschaftliche Gleichstellung noch nicht erreicht. Mit ihrem Antrag haben die sechs Frauen eine grundlegende Änderung der FDP-Programmatik erreicht. Die Frauen wollen bei der Einstellung von Gleichstellungsbeauftragten mehr gestalterische Freiheit für die Kommunen. Im Zentrum der Gleichstellungspolitik steht die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern am gesellschaftlichen Leben. Dafür ist eine weitere Verbesserung der Kinderbetreuung erforderlich. Diesem Thema ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Mit ihrem Antrag haben die sechs Frauen die Diskussion zur Struktur der Bildungsausgaben angestoßen. Ist es wirklich gerecht, dass die Eltern den Kindergarten, der von der überwiegenden Zahl der Kinder besucht wird, mitfinanzieren, während das Studium - und dies wird nur von einer Minderheit der Jugendlichen wahrgenommen - kostenfrei ist? Dies Thema wird auf einem späteren Parteitag ausführlich beraten werden. Weitere Themen des Antrags sind die Rückkehr in den Beruf nach erziehungsbedingter Unterbrechung, gleiche Einstellungs- und Aufstiegschancen bei gleicher Leistung für Frauen und Männer und der Schutz von Frauen vor Gewalt. Antragstellerinnen: Christine Aschenberg-Dugnus (RD) Dr. Michaela Blunk (HL) Hedda Bluschle (OD) Ursula Eßler (PI) Dr. Christel Happach-Kasan (RZ) Veronika Kolb (HEI) Text des Antrags zur Gleichstellungspolitik Gleichstellungspolitik Die rechtliche Gleichstellung von Frauen ist verwirklicht, im Bildungssystem erreichen viele Frauen bessere Abschlüsse als ihre Kollegen. Die gesellschaftliche Gleichstellung von Mann und Frau ist gleichwohl noch nicht erreicht. Die FDP will die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern am öffentlichen Leben. Dafür setzt sich die FDP ein: Für Eltern soll die Rückkehr ins Berufsleben nach erziehungsbedingter Unterbrechung verbessert werden. Die Übernahme von Vertretungen während des Erziehungsurlaubs, Fortbildungen und gegebenenfalls Umschulungen können günstige Voraussetzungen für die Wiedereingliederung in den Beruf schaffen. Als Entscheidungskriterium für die Besetzung von Stellen im Ö

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