NaWaRo / Wald

Dienstag, 21. Januar 2003
Deutsch-französischer Freundschaftsvertrag - eine politische Meisterleistung

Gemeinsame Sitzung der Assemblee Nationale und des Deutschen Bundestages aus Anlass des 40. Jahrestages des Elysee-Vertrages Der deutsch-französiche Freundschaftsvertrag hat die beiden großen Nationen Europas zusammengeführt. Das gemeinsame Wirken von Frankreich und Deutschland in der Europäischen Union ist eine Erfolgsgeschichte. Insbesondere Hans-Dietrich Genscher hat die Beziehungen zu Frankreich gepflegt. Deutschland verdankt die Einheit auch diesen guten Beziehungen. Sie sind eine Grundlage für Stabilität und Frieden in Europa. Angesichts der Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen in früheren Jahrhunderten kann die Bedeutung dieses Vertrages nicht hoch genug eingeschätzt werden. Der Gleichklang der Bewertung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrages in Frankreich und Deutschland wird durch die Einladung der französischen Nationalversammlung an den Deutschen Bundestag unterstrichen. Eine solche Einladung auszuschlagen, hieße die Freunde vor den Kopf zu stoßen. Die gemeinsame Sitzung ist keine bloße Pflichtveranstaltung. Wie sehr der Vertrag von der Bevölkerung beider Länder gewünscht wurde, zeigt sich daran, dass die Städte Ratzeburg und Chatillon sur Seine bereits im Sommer 1961 den ersten Jugendaustausch organisierten. "Ich habe bereits an diesem Jugendaustausch teilgenommen und in den nachfolgenden Jahren die meisten Sommerferien zusammen mit meiner französichen Freundin verbracht. Es entwickelte sich eine enge Freundschaft zur französischen Gastfamilie, die Familien besuchten sich gegenseitig und fanden dabei schnell heraus, dass die Väter beider Familien bereits im ersten Weltkrieg gegeneinander gekämpft hatten. Es gab sehr bewegende Gespräche.' so Happach-Kasan in ihrem Rückblick auf die sechziger Jahre. \"Dieser Tag ruft in mir jedoch nicht nur persönliche Jugenderinnerungen wach. Der deutsch-französische Freundschaftsvertrag ist für mich ein Musterbeispiel für die Wirksamkeit von Politik\", so Dr. Christel Happach-Kasan. \"Ich bin stolz darauf, jetzt als Mitglied des Deutschen Bundestages an dieser gemeinsamen Veranstaltung teilnehmen zu können.\" Dr. Christel Happach-Kasan (53) ist seit 10. Dezember 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages. Sie ist für Wolfgang Kubicki nachgerückt, der sein Bundestagsmandat zugunsten des FDP-Fraktionsvorsitzes im schleswig-holsteinischen Landtags niederlegte. Die gelernte Biologin ist Mitglied im Ausschuss für Verbraucher, Ernährung und Landwirtschaft sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Bis zur Annahme des Bundestagsmandates war sie agrar- umwelt- und und frauenpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion und Abgeordnete im schleswig-holsteinischen Landtag

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