NaWaRo / Wald

Mittwoch, 5. Februar 2003
Jugendherberge Ratzeburg- ein attraktives Angebot für Reisende mit klammem Geldbeutel

Das Deutsche Jugendherbergswerk hat zum Beginn der Legislaturperiode des Deutschen Bundestages alle Abgeordneten eingeladen, sich die Jugendherbergen im eigenen Wahlkreis anzusehen und über die Arbeit des Jugendherbergswerks zu informieren. Die lauenburgische Bundestagsabgeordnete Dr. Christel Happach-Kasan nutzte als erste Abgeordnete in Schleswig-Holstein dieses Angebot und besuchte gemeinsam mit Martin Turowski, Spitzenkandidat der Ratzeburger Liberalen, die Jugendherberge in Ratzeburg. Die Heimleiterin, Frau Janke, der Geschäftsführer des Landesverbandes Nordmark, Herr Reinhard Schimnick, und der stellvertretende Vorsitzende Rüdiger Jung,, berichteten über die Arbeit des Jugendherbergswerkes. Die Jugendherberge auf der Ratzeburger Insel neben der Badestelle am Küchensee und dem Hallenbad Aqua Siva hat eine ideale Lage und mit über 18 000 Übernachtungen die höchste Besucherzahl der vier Jugendherbergen im Kreis. In Schleswig-Holstein zeigen die Gästezahlen mit über 800 000 Übernachtungen, dass das Angebot insgesamt eine gute Resonanz findet. Die Besucher sind zur Hälfte Schulklassen, der Anteil der Familien steigt. Die meisten Gäste kommen aus Norddeutschland, der Anteil aus Süddeutschland ist rückläufig. Das dichte Netz der Jugendherbergen ist für Fahrradtouristen besonders attraktiv. Die Betriebskosten der Jugendherbergen werden vollständig über die Gästeentgelte finanziert, die Investitionen zu einem Teil über die Mitgliedsbeiträge des Vereins und über Mittel von Bund, Land und Kommunen. In ganz Europa gibt es Jugendherbergen. Dr. Happach-Kasan hat als Studentin bei Reisen in Skandinavien und in Südosteuropa Jugendherbergen als angenehme, wenn auch nicht luxoriöse Unterkünfte schätzen gelernt. Dr. Christel Happach-Kasan war mit Rüdiger Jung einig, dass Jugendherbergen nach wie vor wichtige Einrichtungen sind, in denen Jugendliche auf Klassenfahrten oder Gruppenreisen Gemeinschaftserfahrungen sammeln und soziales Verhalten einüben können. In Ratzeburg mit der überalterten Bevölkerungsstruktur hatte die Jugendherberge in der Vergangenheit Akzeptanzprobleme. Martin Turowski wird sich als Stadtvertreter für die Belange der Jugendherberge einsetzen.

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