NaWaRo / Wald

Sonntag, 9. Februar 2003
Briefe sind zu teuer

Die Post ist auf dem Weg der Privatisierung und braucht mehr unternehmerischen Spielraum, um erfolgreich sein zu können. Das nützt den Kunden durch niedrigere Portokosten. Das Briefporto in Frankreich beträgt 46 Cent in Deutschland jetzt 55 Cent. Das weisen die Sondermarken aus, die die Abgeordneten aus Anlass des vierzigsten Jahrestages der Unterzeichung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrages erhalten haben. In altem Geld sind somit bei uns die Briefe 18 Pfennige teurer als in Frankeich. Dies ist von der rot-grünen Regierung so gewollt. Es ist Folge der Entscheidung der alten Bundesregierung, das Briefmonopol bis zum Jahr 2007 zu erhalten. Nun schachern Post und Regulierungsbehörde um die Höhe des Briefportos. Die hohen Preise führen dazu, dass die Post Kunden verliert und in der Folge bei der Post Arbeitsplätze abgebaut werden müssen. Wenn Thomas Sauer Arbeitsplätze bei der Post erhalten will und deshalb die Post vor Stellenabbau warnt, dann sollte er lieber der FDP-Forderung nach Abschaffung des Briefmonopols zustimmen. Durch Deregulierung lassen sich sehr viel kostengünstiger Arbeitsplätze schaffen als durch die von Thomas Sauer angemahnte Umsetzung der "Postdienstleistungsverordnung'.

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