NaWaRo / Wald

Freitag, 28. Februar 2003
Erlebniswald Trappenkamp - eine bundesweit vorbildliche Einrichtung der Waldpädagogik

Dr. Christel Happach-Kasan, Mitglied im Ausschuss für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages, besuchte gemeinsam mit ihrem Landtagskollegen, Joachim Behm, den Erlebniswald Trappenkamp. Die Abgeordneten informierten sich über die waldpägagogische Arbeit des Erlebniswaldes, seine pädagogischen Ziele und die öffentliche Resonanz der Arbeit. Die Leiterin des Erlebniswaldes, Anne Benett-Sturies, Herr Johann Böhling, Referatsleiter im Umweltministerium, und Thomas Jacobi, Verwaltungsleiter, gaben umfassend Auskunft. Mehr als 200 000 Besucher finden jedes Jahr den Weg in den Erlebniswald. Dies ist in den Augen der FDP-Abgeordneten eine überzeugende Bestätigung seines Konzeptes. "Wenn es gelingt, Bildung mit Erlebnissen zu verknüpfen, ist der Erfolg sicher. Dies gelingt im Erlebiswald beispielhaft', so die Bundestagsabgeordnete Happach-Kasan. Dies Konzept sei bundesweit vorbildlich. Anne Benett-Sturies betonte, dass die Vermittlung von Kenntnissen des Natur- und Artenschutzes im Wald bei gleichzeitiger Herausstellung der Nutzung des nachwachsenden Rohstoffes Holz im Mittelpunkt der Arbeit stehe. Nicht "Natur pur' sondern "Natur und ihre nachhaltige Nutzung' stehe im Mittelpunkt der waldpädagogischen Arbeit. Dr. Happach-Kasan betonte, dass Holz in Deutschland der wichtigste nachwachsende Rohstoff sei und seine nachhaltige Nutzung Tradition habe. In einer von der Natur entfremdeten Gesellschaft gehöre es zu den Bildungsaufgaben, dies auch bewusst herauszustellen. In diesem Jahr wird der Erlebniswald 30 Jahre alt. Frau Benett-Sturies erläuterte, dass es inzwischen einen erheblichen Investitionsstau gebe. Das Holz von Spielgeräten müsse erneuert werden, einige Gebäude haben erheblichen Sanierungsbedarf. Joachim Behm hält es landespolitisch für geboten, zunächst die vorhandenen Einrichtungen zu sanieren, bevor neue eingerichtet werden.

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