Fischerei

Mittwoch, 7. Mai 2003
Chancen der ländlichen Räume stärken, Entwicklungschancen der Aquakulturen nutzen

BERLIN. Auf Antrag der FDP-Fraktion berichtete die Bundesregierung im Ausschuss für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft über Entwicklungschancen und Bedeutung der Aquakulturen in Deutschland. Dazu erklärt die Fischereiexpertin der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel HAPPACH-KASAN: Deutschland ist der größte Karpfenproduzent in der EU. Die Forellen- und Karpfenzucht erwirtschaftet einen Gesamterlös von 100 Millionen Euro pro Jahr. In Aquakulturbetrieben werden Besatzfische herangezüchtet, die in Teichwirtschaften aber auch zur Aufstockung heimischer Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind, in freien Gewässern ausgesetzt werden. Dadurch ist es beispielsweise gelungen, verschiedene heimische Fischarten wie z.B. die Meerforelle wiederanzusiedeln. Aquakulturbetriebe sind zumeist kleine mittelständische Betriebe, teilweise Nebenerwerbsbetriebe, die in schwach strukturierten Regionen qualifizierte Arbeitsplätze vorhalten. In der nächsten Sitzung wird die Bundesregierung ergänzende Fragen der FDP nach aktuellen Forschungsergebnissen zur Aquakultur, der Investitionsförderung, den Auswirkungen der in einigen Ländern erhobenen Grundwasserentnahmeabgabe, sowie den erforderlichen Maßnahmen zum Schutz autochthoner Bestände vor genetischer Verfälschung beantworten. Die Agrarier der FDP-Bundestagsfraktion werden im Sommer verschiedene Aquakulturbetriebe besuchen.

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