NaWaRo / Wald

Freitag, 6. Juni 2003
UNESCO-Weltkulturlandschaft Elbe - Treffen der umweltpolitschen Sprecher der FDP-Landtagsfraktionen

Lauenburg/Berlin - In der vergangenen Woche trafen im Hotel Möller in Lauenburg die umweltpolitischen Sprecher der norddeutschen FDP-Landtagsfraktionen unter dem Vorsitz von Frau Dr. Christel Happach-Kasan, MdB zu einer Fachtagung zusammen. Auf dem Seminarprogramm standen Themen wie das Projekt Weltkulturlandschaft Elbe, die weitere Entwicklung des Biosphärenreservates Schaalseelandschaft sowie Gegenwartsfragen der deutschen Waldbewirtschaftung. Am Schluß der Tagung besuchten die Teilnehmer die derzeit im Bau befindliche Neue Lauenburger Schleuse des Elbe-Lübeck-Kanals, wo Frau Bettina Kalytta als Leiterin des Elbe-Schifffahrtsamtes die weiteren Kanalausbaupläne erläuterte. Im Mittelpunkt des Seminars stand das Vorhaben, die gesamte Elbe von Tschechien bis in die Nordsee zur UNESCO-Weltkulturlandschaft zu erklären. Anders als z. B. die Unterschutzstellung einer Region in einen "Nationalpark" oder ein "Biosphärenreservat", unterliegt das Prädikat "UNESCO-Weltkulturlandschaft" keinen besonderen Nutzungsbeschränkungen für die Landwirtschaft oder Schiffahrt. Die Deutsche Umwelthilfe arbeitet seit 1997 gemeinsam mit dem Verlagshaus Gruner und Jahr in ihrem Projekt "Lebendige Elbe" unter anderem daran, dass die Elbe mit ihren ausgewiesenen Großschutzgebieten und den bestehenden Weltkulturstätten als erste grenzüberschreitende Weltkulturlandschaft im Rahmen der UNESCO-Welterbekonvention anerkannt wird. Herausragende Weltkulturstätten entlang der Elbe sollen dann zukünftig, gleichsam einer Perlenkette die touristische und wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Elberegion stärken. Im kommenden August werden im Verlagshaus von Gruner und Jahr in Hamburg weitere Gespräche zur UNESCO-Weltkulturlandschaft Elbe stattfinden. Die FDP-Bundestagstagsabgeordnete Dr. Christel Happach-Kasan hält die bisherigen Aktivitäten für das Elbe-Projekt für einen Schritt in die richtige Richtung und wird die zukünftigen Maßnahmen in diesem Bereich nach Kräften unterstützen. Für das mecklenburgische Biosphärenreservat Schaalseelandschaft verweist die Abgeordnete auf den hohen finanziellen Einsatz, den das Land Schleswig-Holstein in der Vergangenheit für die Einrichtung des Reservates im Nachbarland geleistet hat.

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