Ernährung

Donnerstag, 26. Juni 2003
Zur Einigung der EU-Agrarminister über eine Reform der europäischen Agrarpolitik

BERLIN/KIEL. Zur Einigung der EU-Agrarminister über eine Reform der europäischen Agrarpolitik erklären die schleswig-holsteinische Agrarexpertin der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel HAPPACH-KASAN, und der agrarpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Günther Hildebrand: Die Milchbauern zahlen die Zeche dieser Einigung. Davon ist insbesondere die schleswig-holsteinische Landwirtschaft betroffen. Deshalb muss der Milchwirtschaft als Rückgrat der heimischen Agrarwirtschaft jetzt geholfen werden. Bei der weiteren nationalen Ausgestaltung der Reform müssen Maßnahmen zur Abfederung der Belastungen für die Milchbauern im Vordergrund stehen. Mit dem Einstieg in die Entkopplung der Direktzahlungen an die Landwirte ist insgesamt gesehen ein richtiger Schritt vollzogen worden. Die beschlossene stärkere marktwirtschaftliche Ausrichtung der EU-Agrarpolitik verbessert die Chancen für einen erfolgreichen WTO-Abschluss. Die Abhängigkeit der Landwirte von politischen Entscheidungen wird dadurch verringert. Die Bedingungen für die EU-Osterweiterung wurden verbessert. Allerdings muss festgehalten werden, dass die Nettozahlerposition der Bundesrepublik erhalten bleibt.

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