Fischerei

Donnerstag, 9. Oktober 2003
Walschutz: Bundesregierung muss Worten Taten folgen lassen

BERLIN. Zu den möglichen Auswirkungen des Echolots von Militärschiffen auf Wale erklärt die Fischereiexpertin der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel HAPPACH-KASAN: Sollte der Bericht in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "Nature" zutreffen, könnte das Echolot von Kriegsschiffen für das Sterben von Meeressäugern verantwortlich sein. Nach den Erkenntnissen englischer und spanischer Wissenschaftler zerstören die ausgesendeten Schall- und Ultraschallwellen von Kriegsschiffen bei Walen und Delphinen lebensnotwendige Organe. Damit wäre die bisherige These widerlegt, dass diese Schallwellen "nur" zu einer Orientierungslosigkeit bei den Meeressäugern führen. Möglicherweise bedrohen sie sogar deren inzwischen positive Bestandsentwicklung. Die FDP-Bundestagsfraktion fordert die Bundesregierung auf, unverzüglich diese wissenschaftlichen Erkenntnisse einer Überprüfung und Bewertung zu unterziehen, um dann weitere Maßnahmen zum Schutz von Walen und Delphinen zu ergreifen. Es reicht nicht, wenn Staatssekretär Berninger den wissenschaftlichen Walfang Islands beklagt, aber zu den Auswirkungen militärischer Aktivitäten europäischer Mitgliedstaaten schweigt.

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