Grüne Gentechnik

Dienstag, 30. März 2004
Zerstörung von Versuchsfeldern wird von FDP verurteilt

BERLIN. Zur möglichen Absage des Freilandversuchs für die Aussaat von Pilz resistentem gentechnisch verändertem Weizen erklärt die Gentechnik-Expertin der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel HAPPACH-KASAN: Pilzgifte sind gefährlich und können Krebs verursachen. Bei ungünstigem Witterungsverlauf wird Getreide leicht von Pilzen befallen. Dieses ist dann als Nahrungs- und Futtermittel unbrauchbar und kann nur noch energetisch verwertet werden. Deshalb ist die Züchtung Pilz resistenter Getreidesorten ein wichtiger züchterischer Fortschritt, der unmittelbaren Nutzen hat. Der notwendige Versuchsanbau von Pilz resistenten Sorten sollte im Interesse des Verbraucherschutzes von der Bundesregierung mit Nachdruck unterstützt werden. Getreidesorten, die Pilzfreiheit garantieren, dienen dem Vorsorgeprinzip und sind daher besser als Tausende von Lebensmittelkontrollen. Die FDP verurteilt die fortgesetzten Zerstörungen von Feldern, die zur Durchführung von Freilandversuchen vorbereitet wurden. Wir fordern die Bundes- und die Landesregierung in Sachsen-Anhalt auf, diese Zerstörungen zu unterbinden. Staatssekretär Thalheim hat auf Drängen der FDP-Bundestagsfraktion bekräftigt, dass auch die Bundesregierung rechtswidriges Handeln, wie z. B. die Zerstörung von Feldern, ablehnt. Daher fordert die FDP die Bundesregierung auf, durch ihre Politik im Sinne der Koexistenz der verschiedenen Landbauformen dazu beizutragen, die Zerstörung von Versuchen zu verhindern.

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