Grüne Gentechnik | Landwirtschaft

Freitag, 21. Juni 2013
HAPPACH-KASAN: Diesjähriger Welternährungspreis sendet wichtiges und richtiges Signal

HAPPACH-KASAN: Diesjähriger Welternährungspreis sendet wichtiges und richtiges Signal

BERLIN, 21.06.2013. Zur heutigen Ankündigung, die Wissenschaftler Dr. Mary-Dell Chilton, Marc Van Montagu und Robert T. Fraley mit dem diesjährigen Welternährungspreis auszuzeichnen, erklärt die ernährungs- und agrarpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Christel HAPPACH-KASAN:

Mit der Entscheidung, Dr. Mary-Dell Chilton, Marc Van Montagu und Robert T. Fraley mit dem renommierten Welternährungspreis auszuzeichnen, sendet die Auswahlkommission ein wichtiges und richtiges Signal für die Politik und für unsere Gesellschaft. Die drei Wissenschaftler trugen mit ihrer Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Molekularbiologie maßgeblich dazu bei, transgene Pflanzensorten zu entwickeln. Erst diese innovative Methode ermöglichte die Züchtung von Pflanzensorten, die unter anderem gegen Schadorganismen resistent sind und die inzwischen einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Armut leisten.

Der Welternährungspreis wurde 1986 vom Friedensnobelpreis-Träger Norman Ernest Borlaug geschaffen und ist die wichtigste internationale Auszeichnung auf allen Gebieten, die für die Welternährung relevant sind. Der Preis wird von Unternehmer und Philanthrop John Ruan finanziert. Unter den früheren Preisträgern befinden sich unter anderem der ehemalige brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva, der mit seiner Politik Hunger und Armut bekämpfte, Walter Plowright, der einen Impfstoff gegen die Rinderpest fand, sowie Pedro A. Sanchez, der mit seiner Forschung Methoden entwickelte, um die Fruchtbarkeit ausgelaugter Böden wieder herzustellen.

Dass sich drei Wissenschaftler, die gv-Pflanzen entwickelten, nun in diese verdienstvolle Gruppe einreihen können, zeigt einmal mehr, dass Europa seine Denkblockade gegenüber der Züchtungsmethode der Grünen Gentechnik aufgeben sollte. Niemand wird von ihrer Ablehnung satt. Zudem ist Gentechnik längst Alltag. Wenn wir den Herausforderungen begegnen wollen, die der Hunger in der Welt und der Klimawandel an uns stellen, können wir es uns nicht leisten, die Möglichkeiten, die uns die Biotechnologie eröffnet, ungenutzt zu lassen.

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