Schleswig-Holstein

Mittwoch, 5. Juni 2013
Happach-Kasan informiert über die Ergebnisse der heutigen Ausschußberatungen im Bundestag zur Hochwasserlage

Die lauenburgische Bundestagsabgeordnete Dr. Christel Happach-Kasan informiert über die Ergebnisse der heutigen Ausschußberatungen im Bundestag zur Hochwasserlage:

Auch wenn bei uns in Lauenburg und Geesthacht die Hochwasserlage noch beherrschbar ist, so sind in der kommenden Woche Hochwasserstände zu erwarten, die deutlich höher sein werden, als die in den Jahren 2002, 2006 und 2011. Die Bundesregierung hat deshalb vorab 100 Millionen Euro zur ersten Schadensregulierung zur Verfügung gestellt. In der kommenden Woche wird es in den Bundesministerien Treffen mit den zuständigen Staatsekretären der Länder geben, in denen das weitere Vorgehen verabredet werden wird. Insbesondere die Schadensmeldungen sind Aufgabe der Bundesländer. Es wird abgewogen werden müssen, ob Mittel aus dem Solidaritätsfonds der EU beantragt werden können. Voraussetzung dafür ist es, dass es eine Katastrophe größeren Ausmaßes ist mit Schäden von mehr als drei Milliarden Euro. Aus diesem Fonds können auch Mittel zur Sicherung des Kulturerbes beantragt werden. Dies könnte für den Schutz der Altstadt von Lauenburg von Bedeutung sein.

Jetzt gilt es, die erforderlichen Maßnahmen zu koordinieren, um den größtmöglichen Schutz für die Bürgerinnen und Bürger zu realisieren. Die überaus tatkräftige Unterstützung der vielen ehrenamtlichen Helfer ist entscheidend für den Erfolg. Erst mit dem Abfließen des Hochwassers kann darüber beraten werden, durch welche Maßnahmen künftige Hochwassersituationen verhindert werden können. Dazu gehört zum Beispiel die Bereitstellung von Poldern in der Mittelelbe und die vertragliche Vereinbarung von Entschädigungen.     

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