Landwirtschaft

Mittwoch, 8. Mai 2013
Happach-Kasan: Nulltoleranz für Saatgut und Lebensmittel durch technischen Schwellenwert ersetzen

Happach-Kasan: Nulltoleranz für Saatgut und Lebensmittel durch technischen Schwellenwert ersetzen

Berlin, 08.05.2013. Zu den Funden von geringen Anteilen von GVO-Mais im Saatgut erklärt die ernährungs- und agrarpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Christel Happach-Kasan:
 
Die Funde von GVO-Spuren im Saatgut dürfen kein Grund sein, dieses zu vernichten. Gentechnik ist Alltag. Unsere Nutztiere werden mit GVO-Futtermitteln gefüttert. Es ist für niemanden ein Problem, wenn eine Maispflanze auf dem Acker gentechnisch verändert ist. Das in Deutschland ausgebrachte Maissaatgut wird unter anderem in Ländern produziert, in denen gv-Mais angebaut wird. Selbstverständlich muss die Sortenreinheit gewährleistet sein. Für Saatgut von Pflanzen, die mit Kreuzungs- und Mutationszüchtung gezüchtet wurden, gilt ein Grenzwert von 1 %. Die Forderung nach Nulltoleranz im Saatgut verursacht Kosten, denen für die Verbraucherinnen und Verbraucher kein Nutzen gegenüber steht. Deswegen fordert die FDP, die sogenannte Nulltoleranz im Umgang mit gentechnisch veränderten Pflanzen durch einen technischen Schwellenwert zu ersetzen. Dies schafft Rechtssicherheit.

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