Mittwoch, 17. April 2013
Happach-Kasan: Bienenschutz sachgerecht betreiben

Happach-Kasan: Bienenschutz sachgerecht betreiben

Berlin, 17.04.2013. Zum Zwischenbericht der Bundesregierung zum Bienenmonitoring und den aktuellen Informationen über den Gesundheitszustand der Bienenvölker erklärt die agrar- und ernährungspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Christel Happach-Kasan:

Das Deutsche Bienenmonitoring (DEBIMO) hat erneut gezeigt, dass in Deutschland unter den bei uns geltenden Anwendungsbedingungen für Pflanzenschutzmittel Bienen nicht gefährdet sind. Die Pflanzenschutzmittelrückstände im Bienenbrot spiegeln die Landwirtschaft wider. Neonicotinoide sind anders als die Bekämpfungsmittel der Varroa-Milbe sowie Fungizide nur in wenigen Einzelfällen nachgewiesen worden. Dies zeigt, dass die Beizung von Rapssamen keine Gefährdung für die Bienen darstellt. Raps wird in Deutschland auf 1 Million Hektar Fläche angebaut, Rapshonig ist ein begehrtes Produkt der Imker. Weiter ist auffällig, dass in Imkereien, in denen Pestizidrückstände im Bienenbrot nachweisbar waren, fast genauso viele Bienen überwinterten wie in Imkereien, bei denen dies nicht der Fall war. Dieser Trend lässt sich durchgängig seit Beginn des DEBIMO feststellen.

Bereits seit 2004 sammelt und untersucht das DEBIMO Daten zu Völkerentwicklung, und die möglichen Auswirkungen von Krankheiten, Umweltbelastungen, imkerlichen Management und Rückständen von Pflanzenschutzmitteln. Damit stellt es ein wichtiges und zuverlässiges Instrument zur Beobachtung von Bienenvölkern dar. Es wird seit 2010 vom Bund und den Ländern jeweils in Höhe von 400 000

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